Hjørdis Kalke | Freie Künstlerin | Diplom Kauffrau für Kulturmanagement

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Workshop „Gartenkunst“ zum Thema „Kunst und Natur“


Natur und Kunst heute (wieder) miteinander in Einklang zu bringen, bedeutet vor allem, das Bewußtsein für die lebende, wachsende und sich selbst gestaltende Umwelt zu schärfen. Es erfordert ein neues Sehen, ein „Sich-ein-Bild-machen“ von seiner Umwelt wie auch von seiner ganz eigenen Natur, seiner Persönlichkeit. 

Die Natur dabei als Künstler wahrzunehmen und entsprechend zu ehren, die Gaben der Natur als Material zu nutzen, um selbst künstlerisch tätig zu werden oder die Umwelt differenzierter wahrzunehmen und Natur künstlerisch in einen neuen Zusammenhang zu setzen, sind verschiedene respektvolle Wege, sich diesem Thema zu nähern.

Dabei sollen die Teilnehmer dieses Workshops einerseits die eigenen Wahrnehmungen überprüfen und ihre Sinne schulen und andererseits auf spielerische Weise erfahren, welchen Wert sie persönlich (unabhängig von den globalen, klimatischen Auswirkungen zerstörter Natur) ihrer natürlichen Umwelt beimessen und welchen Reichtum sie darin erkennen und nutzen können.

Ein großes wünschenswertes Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer zu begleiten und zu ermutigen, ihren „Weg der Schönheit“ selbst zu finden und sicher beschreiten zu können und die im Workshop gesammelten Erfahrungen der Achtsamkeit und die neu erlebte Harmonie auch auf andere Lebensbereiche übertragen zu können.

Hierfür erscheinen mir folgende Ansätze besonders gut geeignet. Sie können natürlich miteinander kombiniert werden und ermöglichen ebenfalls eine Zusammenarbeit mit anderen Workshops wie z.B. Musik, Schauspiel, Tanz...
In diesem Fall stellen die erarbeiteten Ergebnisse einen Teil eines größeren Konzeptes wie etwa einer abschließenden Performance oder eines Kunstfestes dar.

Inhaltliche und strukturelle Planung zur Durchführung des Workshops

Kurze Einführung in das Thema „Gartenkunst“ (Gärten in der Geschichte und in den Kulturen der Welt) und Gespräch über die heutige und individuelle Bedeutung von „Kunst und Natur“ à nur etwas Theorie, Philosophie und Kulturgeschichte zum besseren Verständnis der unterschiedlichen Gartenstile

Erstellen eines Konzeptes zur Begrünung und Gestaltung einer ausgewählten Fläche 

Organisation und Beschaffung der notwendigen finanziellen, materiellen und/oder ideellen Mittel

Umsetzung des Konzeptes (Bepflanzung, Dekoration)

Vorschlag: „Wabi-Sabi“

Wabi-Sabi fördert die Wahrnehmungsfähigkeit, regt die Phantasie an und gestattet auf schlichte, fast naive Weise die Wiederentdeckung der Bewunderung für die Natur. 
Elmar Hauck, ein durch seine Photographien bereits bekannter Wabi-Sabi-Künstler, beschreibt diese Kunst so:

„Der Begriff Wabi-Sabi (ein japanisches Wortspiel) erhielt seine entscheidende Ausprägung in der ZEN-Philosophie und bezeichnet eine ganz bestimmte Art von Schönheit.
In den Kulturen des Ostens weiß jedes Kind was Wabi-Sabi ist, doch zu erklären vermag es kaum jemand – es ist, als wollte man z.B. erklären, was Farbe ist. Trotzdem sei der Versuch gewagt: Wabi-Sabi-Objekte sind in der Regel ganz gewöhnliche Dinge, jedoch mit einer ganz speziellen Art von Ästhetik. Diese steht im direkten Gegensatz zu den Dingen und Materialien, die beispielsweise aus Plastik sind, mit glatten, sterilen Oberflächen. Sie ist das Gegenteil von künstlichen, gekünstelten, von digitalisierten, seriengefertigten Objekten.

Wabi-Sabi-Gegenstände sind immer natürlich, einfach, schlicht, leise. Oft von Zeit und Ereignissen gezeichnet, ja verletzt. Sie sind nicht genormt, nicht „gemacht“. Objekte mit Wabi-Sabi besitzen einen ganz individuellen Charakter, ja eine gewisse Würde. Sie haben Seele – und oft auch Witz. Begriffe wie schön und häßlich sind aufgehoben. Erst das Unvollkommene ist vollkommen. Sparsamkeit, Einfachheit sind typisch, getreu nach dem Motto: „Beschränke dich auf das Wesentliche, doch entferne nie die Poesie!“ Und diese innere Poesie, dieser subtile Klang ist das Wesentliche! Die Manifestation des Zufälligen, des Vergänglichen, das sensible Chaos – im Allerbanalsten das Besondere zu entdecken – auch das ist Wabi-Sabi.
Wabi-Sabi bildet ein so umfangreiches ästhetisches System, das über seine kulturellen Wurzeln hinaus auch eine bestimmte Form der Lebensgestaltung und moralischen Konzeption mit einschließt. Wabi-Sabi bedeutet demgemäß auch: behutsam durchs Leben gehen, die Dinge nehmen, wie sie sind ... die Freude am Kleinen... kein Urteil, doch voller Aufmerksamkeit.“ 

Die konkrete Arbeit mit Wabi-Sabi bestünde darin, solche Gegenstände zu entdecken, zu sammeln und als Gestaltungsmittel zu nutzen. Auch das eigene Gärtnern ermöglicht das Beobachten, Dokumentieren und Darstellen des Wachsens und lehrt, das Leben liebevoll, geduldig und achtsam anzunehmen. 
Danach können Gegenstände so präsentiert und ggf. bearbeitet werden, daß die schlichte Poesie und Schönheit, aber auch der Witz der Objekte jedem Betrachter erkennbar und zugänglich werden.
Der Aufbau einer Wabi-Sabi-Ausstellung, die Begrünung einer Freifläche und die weitere Gestaltung des Hauses Klingewalde bilden den Abschluß des Kurses.

Für weitere Fragen stehe ich Euch per Mail zur Verfügung. | Diese Seite als PDF

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